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Tumorchirurgie

Verdächtige Befunde auf der Haut von Kopf und Hals oder auf den Schleimhäuten im Mund, aber auch im Knochen sollten nach einer gewissen Beobachtungszeit unbedingt sorgfältig entfernt und vom Pathologen unter dem Mikroskop untersucht werden, um bei Bösartigkeit keine therapeutischen Möglichkeiten zu verpassen.

Im Vordergrund stehen bei der Haut die typischen Veränderungen durch die lebenslange Sonneneinstrahlung. Mit erschreckend großer Häufigkeit finden sich Basaliome auf Stirn, Wange, Nasenrücken oder Ohrmuschel, mit zunehmendem Alter immer häufiger, aber durchaus auch schon bei 35- oder 40-jährigen Patienten. Was sich nur ein bisschen rau oder wie kleine Knötchen anfühlt, dabei glänzt oder Äderchen aufweist, kann durchaus schon ein abklärungsbedürftiger Befund sein. Seltener finden sich die sogenannten Plattenepithelkarzinome, die Spinaliome oder der bekannte „schwarze Hautkrebs“, das Melanom. Im Mundraum, an der Schleimhaut, am Zahnfleisch, an der Zunge oder unter der Zunge sind es oft weiße Flecken, die auffallen, kleine offene Stellen, die nicht heilen wollen oder immer wieder bluten und irritierende Verhärtungen oder Knötchen, die eine fachgerechte Abklärung erfordern. Die Erfahrung des MKG-Chirurgen kann nicht nur bei einer eventuell nötigen Operation von Nutzen sein, sondern vielleicht auch einen Eingriff vermeiden helfen.

Damit die Entfernung auffälliger Befunde sowohl nach ästhetischen Gesichtspunkten, als auch nach den Regeln einer eventuell notwendigen Tumortherapie erfolgt, sollte hier nur der Fachmann operieren.